Schule Zürisee

6. Juni 2024

Hombrechtikon, Schweiz

Heute waren Elisabeth Traunbauer und Christian Michael für Friendship with Nature (#FwN) bei der Schule Zürichsee zu Gast. Als wir am Parkplatz ankamen, empfing uns bereits der Schulleiter Muran Müller und zeigte uns, wo wir „parkieren“ können. Einige der Schulkinder beäugten uns schon voll Neugier und Vorfreude.

Erster Lokalaugenschein: Wir marschierten mit Muran Müller durch den schuleigenen Gemüsegarten, welcher auf Basis der Permakultur angelegt war und üppige Gemüsepflanzen zeigte.

Hinter dem Schulgebäude fanden wir einen schönen roten Ahornbaum sowie mehrere wilde Rosen vor. Den Ahornbaum, der noch eine besondere Bedeutung für die Schüler hat, werden wir im Laufe des Workshops nochmals besuchen. Wir packten unsere Gerätschaften und marschierten in den zweiten Stock des Schulgebäudes unter dem Dach. Bereits auf den ersten Treppenstufen kamen uns Zahlen und Worte entgegen, wie Mut, Gemeinschaft, Hoffnung, Selbstbewusstsein, u. ä.

Von 8 bis 9 Uhr ist hier Ankommenszeit, die Kinder und der Schulleiter waren sehr entspannt und begrüssten uns freundlich. Um 9 Uhr trafen sich alle Schüler und Schülerinnen vor der Schule in der Morgensonne zum Morgenkreis, um gemeinsam den Tag zu beginnen, und riefen laut „barfuss!“, „barfuss!“, „barfuss!“. Die meisten Kinder und die Lehrerin waren barfuss, doch einige wollten lieber in Schuhen teilnehmen; das wurde dann auch respektiert. Inzwischen bauten wir unsere Sachen auf und suchten eine Orchidee zum Musizieren aus, die im Badezimmer stand. Auf dem Badezimmerspiegel hing ein Schild: „You are beautiful!“

Um 9:15 Uhr begannen wir dann mit dem Start-Workshop. Wir saßen alle auf Schaffellen im Kreis, in der Mitte die Pflanzenmusikantin. Neben mir saß ein ca. 7-jähriger Schüler, der mich gleich mutig ansprach und mir anbot, einen Redestein zu holen. Gesagt, getan: So reichten wir den Stein im Kreis, und jede und jeder stellte sich kurz vor. Ich war erstaunt, wie selbst die Jüngsten den Mut hatten, sich vorzustellen. Sie wirkten sehr selbstsicher und respektvoll; einige sagten, sie freuten sich schon sehr, die Musik der Pflanzen hören zu können.

Nachdem ich den Schülerinnen und Schülern im Alter von 6 bis 17 Jahren den theoretischen Hintergrund zur Pflanzenmusik erklärt hatte, war das Interesse groß, und die Kinder und Jugendlichen stellten viele Fragen. Gegen 10:00 Uhr machten wir dann eine Züni-Pause.

Es gab eine Bouillon mit Backerbsen und frisches Gemüse, kein Obst, da Erfahrungen gezeigt hätten, dass Obst und Süsses die Leistungsfähigkeit bis zur Mittagspause deutlich reduzieren würde.

Frisch gestärkt fanden wir uns wieder alle im Kreis ein, und ich holte das Equipment für die Pflanzenmusik aus dem Nebenzimmer und verband die Elektroden mit der Pflanze. Zu Beginn musizierte die Pflanze sehr zaghaft. Die Schüler und Schülerinnen hatten die Idee, gemeinsam ein Lied zu singen, worauf die Pflanze dann lauter und variabler spielte.

Wir teilten dann die Schüler und Schülerinnen in Altersgruppen, und zuerst durften die Jüngsten mit der Pflanze in Kontakt treten.

Ein Bub rappte, die Mädchen berührten die Blüten und Blätter der Pflanze und benetzten die Luftwurzeln der Orchidee. Währenddessen brachten die Älteren zu den Klängen einer anderen Orchidee ihre Eindrücke mit Buntstiften zu Papier.

Die mittlere Altersgruppe hatte sehr kreative Ideen, wie sie die Reaktion der Pflanze testen wollte.

Ein Bub holte eine Trommel, und dann trommelte jeder und jede eine Minute der Pflanze etwas vor.

Die Ältesten spielten der Pflanze mittels Smartphone unterschiedliche Stilrichtungen wie Pop, Heavy Metal und Mozart vor und stellten erstaunt fest, dass die Pflanze darauf reagierte:

Die ältesten Schülerinnen und Schüler konnten dann noch die eigene Musik ihres Körpers (Music of the Body) hören:

Nun kam der anfangs erwähnte rote Ahornbaum noch zum Zug und beeindruckte uns mit seinem differenzierten Spiel:

Je nachdem, welche Schülerin oder welcher Schüler ihn umarmte, spielte er ganz andere Musik:

Zum Schluss wollte eine Schülerin noch mit der Gitarre der Pflanze etwas vorspielen:

Abschluss-Foto:

„Kommt ihr bald wieder?“, fragten uns einige Schülerinnen und Schüler.

 

Kontaktadresse

office@friendshipwithnature.com

Webseite:
www.friendshipwithnature.com

 

Spenden für Schulprojekte bitte an:

Friendship with Nature, 8160 Weiz, gemeinnütziger Verein

IBAN: AT212040400043429489
BIC: SBGSAT2SXXX

 

Wir danken unseren Sponsoren: